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Sozialjournal - Soziale Fragen im Brennpunkt: Sozialarbeit Schweiz und Sozialpädagogik Schweiz


26. Juni 2009

Simons Systemische Kehrwoche

Fritz B. Simon bloggt. Der bekannte Systemtheoretiker und Systemtherapeut gibt die Systemische Kehrwoche in Blog-Form heraus. Er hat damit das entsprechende Carl-Auer-Verlags-Blog übernommen. Neu kann demnach von Simons Systemischer Kehrwoche die Rede sein.

31. Mai 2008

Verwandtenunterstützung in der Sozialhilfe

Die SKOS, Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe, betreibt ein Weblog. Aktuell wird die Frage der Verwandtenunterstützung im Rahmen der Sozialhilfe angesprochen. Die Rechtssituation diesbezüglich ist relativ offen und die Praxis entsprechend variierend. Nun legt die SKOS in ihren Richtlinien gestützt auf Art. 328 ZGB die Einkommens- und Vermögenswerte fest, welche Basis für die Verwandtenunterstützung sein sollen. Ab welchem Einkommens- oder Vermögensbetrag sollen Verwandte unterstützen? Die SKOS bittet um Feedback…

8. Mai 2008

Sozialcharta: Berufsverband lanciert Diskussion

Anlässlich der Delegiertenversammlung des Berufsverbandes AvenirSocial findet die Veranstaltung “Die Bedeutung der Sozialcharta für die Soziale Arbeit” statt: 27.6.2008, 10 bis 12 Uhr, Zeughausgasse 9 in Bern. Der Berufsverband schreibt einleitend:

“Die Sozialcharta des Europarates ist das zentrale und wirkungsvollste Menschenrechtsinstrument für die Soziale Arbeit auf der europäischen Ebene. Zahlreiche Nationen haben den Vertrag des Europarates, der die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte beinhaltet, bereits ratifiziert. Die Schweiz bildet hier eine Ausnahme. Bis heute hat sie die Sozialcharta nicht ratifiziert! AvenirSocial lanciert die Diskussion der Ratifizierung der Sozialcharta des Europarates durch die Schweiz neu…”

Quelle: AvenirSocial, alle Angaben ohne Gewähr

2. Mai 2008

Sozialjournal: Bewährtes und Neues

Reto Eugster, Herausgeber des Sozialjournals

Das Sozialjournal ist, nach einer knapp einjährigen Pause, wieder online. Was wie früher gilt: Das Sozialjournal ist ein Weblog, das sich mit kurzen, aktuellen Beiträgen zu Fachthemen der Sozialen Arbeit äussert. Wie bisher sind verschiedene Blogger für das Sozialjournal tätig. Um die Kontinuität zu sichern, habe ich die Herausgeberrolle übernommen. Diese Aufgabe hatte ich bereits zu Sonews-Zeiten inne. Meines Erachtens mangelte es dem früheren Sozialjournal genau daran: an der Ermöglichung einer kontinuierlichen Entwicklung.

Was neu ist: Das Sozialjournal konzentriert sich stärker als bisher auf die Ostschweiz sowie die Euregio Bodensee. Neu ist auch das Design, welches von Vlad-Design erstellt und von uns angepasst wurde. Das Sozialjournal basiert auf der neuesten Wordpress-Version.

Kommentare: Zurzeit werden Kommentare von der Redaktion geprüft, bevor sie sichtbar werden.

Vielen Dank allen, die erneut dabei sind. Und es freut mich, dass sich neue Schreiberlinge bei uns als Blogger versuchen.

30. April 2008

St. Gallen: Projekt Sozialberatung

Der Kanton St. Gallen und die Gemeindevertretungen informieren in einem Bulletin über den Stand des “Projektes Sozialberatung”. Beim zuletzt gestarteten Projekt handelt es sich um die Entwicklung eines Case-Management-Konzeptes. Ein solches wurde von der Movis AG, Raphael Laubser, der FHS St. Gallen, Reto Eugster, sowie von Gekom GmbH, Urs Mühle, gemeinsam erarbeitet. Die Projektleitung hatte der Betriebswirtschafler und Movis-CEO Raphel Laubscher inne. Von der Projektgruppe wird bei der Einführung des Case Managements ein dreistufiges Vorgehen vorgeschlagen. Der Standardisierung des Intakes (Aufnahmeverfahren) kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Weiter beim Bulletin (PDF)…

Sozialjournal-Archiv

Die Artikel des Sozialjournals, die von 2003 bis März 2008 erschienen sind, bleiben über unser Archiv weiterhin verfügbar: www.sozialjournal.ch/archiv.

26. April 2008

Digitaler Generationengraben

Reto Eugster ist gemeinsam mit Ueli Hagger Leiter des Masterstudiums Sozialinformatik (und Herausgeber des Sozialjournals). Ihn interessieren Fragen der Risiko- und Technikakzeptanz. In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich mit der Bedeutung konkreter Nutzungssettings im Hinblick auf Technikskepsis und Technikakzeptanz. Der Begriff des Nutzungssettings bezeichnet die soziale Situation, in der “Technik” zur Anwendung kommt. Im “Autonom”, der “offiziellen Zeitschrift des Seniorenverbandes Nordwestschweiz“, geht er auf Fragen ein. Kann von einem digitalen Generationengraben die Rede sein?

Reto Eugster: “Die Tramfahrkarte gibt es via Handy, der Bankschalter ist auf das Format eines Automaten geschrumpft, wer digital und günstig fotografieren will, muss über PC-Kenntnisse verfügen, um die Bilder zu verarbeiten, wer über kein E-Mail verfügt, wird für sein Kontaktverhalten finanziell bestraft usw. Dies führt natürlich zur Ausgrenzung vor allem der Hochaltrigen, die nach wie vor im Internet unterrepräsentiert sind.”

Zum vollständigen Interview (PDF)

3. März 2008

Reto Eugster: Spricht E-Beratung Männer an?

Reto EugsterDieser Text gehörte im “alten” Sozialjournal zu den Favoriten. Er wurde häufig abgerufen. Deshalb stellen wir ihn in der neuen Sozialjournal-Ausgabe nochmals zur Verfügung.

Das Institut für Soziale Arbeit IFSA in Rorschach bewertet jährlich den Markt der deutschsprachigen Online-Beratungen. Martina Baerlocher und Reto Eugster haben bereits im Jahr 2001 ein Modell zur Bewertung entwickelt. (Anmerkung der Redaktion: Diese Bewertungen fanden von 2001 bis 2005 statt. In dieser Zeit bot das IFSA eine Weiterbildung in Beratungsmethodik im Kontext von Online-Services an.)

Wie schätzt Reto Eugster, Leiter des Masterstudiums Sozialinformatik in der Ostschweiz, Schwächen und Stärken dieses Beratungstyps ein? Und: Welche Modelle existieren zurzeit?

(weiterlesen…)