Archiv

30. April 2008

Achtung: Sie befinden sich im Archiv des Sozialjournals. Darin finden Sie Beiträge, die im Zeitraum 2003 bis März 2008 veröffentlicht wurden. Für die Redaktionsgruppe: Reto Eugster.

Projekt Sozialberatung St. Gallen: aktueller Stand

30. April 2008

Der Kanton St. Gallen und die Gemeindevertretungen informieren in einem Bulletin über den Stand des “Projektes Sozialberatung”. Beim in der letzten Phase neu angegangenen Projekt handelt es sich um die Entwicklung eines Case-Management-Konzeptes. Ein solches wurde von der Movis AG, Raphael Laubser, der FHS St. Gallen, Reto Eugster, sowie von Gekom GmbH, Urs Mühle, gemeinsam ausgearbeitet. Die Projektleitung hatte Raphel Laubscher inne. Vorgeschlagen wird ein dreistufiges Verfahren, bei welchem dem Intake eine besondere Bedeutung zukommt. Weiter beim Bulletin (PDF)

Neue Publikationsreihe

29. April 2008

Von Ulrich Otto, seit drei Monaten in Lehre und Forschung für die FHS St.Gallen tätig, wurde bei Socialnet eine Rezension zum Buch “Neues Altern” veröffentlicht. Mit diesem Buch startet die FHS St.Gallen ihre neue Publikationsreihe. Die Herausgeberschaft haben Monika Wohler und Reto Eugster inne. Auf den Herbst ist die zweite Ausgabe geplant. Sie wird sich dem Thema Sozialraum widmen. Das Institut IFSA der FHS St.Gallen ist seit vier Jahren zum Schwerpunkt “Sozialraum” tätig. Mit Christian Reutlinger konnte ein profilierter und bekannter Forscher und Autor für die Tätigkeit in der Ostschweiz gewonnen werden.

Angriff auf Sozialjournal

21. November 2007

Wir mussten uns mit einem Angriff auf unser Journal beschäftigen. Inzwischen konnten alle eingefügten Spam-Links entfernt werden.

Weniger Jugendstrafurteile in der Schweiz

10. November 2007

Die Zahl der Jugendstrafurteile in der Schweiz hat im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr - sowie gegenüber 2004 - leicht abgenommen. 14045 Urteile wurden 2006 gesprochen, 79,5 Prozent gegen männliche Jugendliche, 20,5 Prozent gegen weibliche. In 64.1 Prozent betrafen die Urteile Schweizerinnen und Schweizer, Asylsuchende sind mit 3.1 Prozent registriert. Diese Daten legt das Bundesamt für Statistik vor.

Warum sollte man dieses Buch lesen?

5. September 2007

Nora und Beni Brack kommentieren: “Das kurze Leben des Stuart Shorter“ (Alexander Masters, 2006, München: Kunstmann)

„Ich war wirklich überrascht, als ich dich getroffen habe, Alexander, um ehrlich zu sein. Ich dachte immer, mit Leuten aus der Mittelschicht ist irgendwas nicht in Ordnung. Aber die sind ganz normal. Das hat mich echt geschockt.“

Genau so sehr, wie dieses Buch die Geschichte des Lebens eines chaotischen, drogenabhängigen Obdachlosen ist, erzählt es auch von der unvergleichlichen Beziehung zwischen Stuart und Alexander, an der Schnittstelle zwischen Sozialer Arbeit und Leben auf der Strasse, zwischen individueller Betroffenheit und sozialen Problemen, zwischen Freundschaft und Schriftstellerei.

Warum sollte jede in der Sozialen Arbeit tätige Person dieses Buch lesen? Die authentische biografische Erzählung lässt in die Höhen und Abgründe eines von Obdachlosigkeit, Sucht und Verwahrlosung betroffenen Menschen Einblick nehmen, ohne dabei in Sozialromantik zu verfallen. Im Gegenteil, mit nüchternem Blick werden auch die Angebote der Sozialen Arbeit betrachtet, mit kritischem Pragmatismus die Grenzen der Hilfe erkannt. Die „Arbeitsbeziehung“ zwischen Stuart und Alexander lässt sich kaum mit den Kriterien einer professionellen Gestaltung von Nähe und Distanz beurteilen. Aber die Beschreibung wagt gnadenlos die ethische Gratwanderung zwischen Voyeurismus und dem vertieften Verstehen des Zusammenspiels von individuellem Gewordensein und Lebenskontexten. 

„Alexander, mach was draus – du bist der Schreiber. Ich hab’s nur gelebt.“ 

Die Autorin/der Autor: Nora Brack, Prof., Dozentin FH; Beni Brack, Sozialarbeiter, Schriftsteller
 
Das Buch kann in der Bibliothek der FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit ausgeliehen werden.

Diffamierung im Internet

29. July 2007

Im Internet ist der “gute Ruf” rasch verspielt. Diffamierende Artikel erzeugen via Suchmaschinen rasch einen Breiteneffekt. Dies ist vor allem deshalb oft fatal, weil das Internet ein “gutes Gedächtnis” hat. In Zwischenspeichern von Suchmaschinen lagern Artikel lange und sind auch dann noch auffindbar, wenn sie Schnee von gestern sind. Hinzu kommt, dass Artikel, die skandalisiert sind, rasch an verschiedenen Orten des Netzes auftauchen. Im Artikel “Virtuelle Diffamierung, realer Schaden”, erschienen in der Neuen Zürcher Zeitung (22.7.2007), gehen Manfred Weise und Reto Eugster, Autor dieses Weblogs, auf die Problematik ein. Sie skizzieren eine erfolgversprechende Gegenmassnahme:

“Oft ist daher ein … Mittel erfolgversprechender: eine eigene Website aufschalten oder einen eigenen Blog führen. Wenn man dies geschickt macht, gelangt man mit selbstverantworteten Webseiten ganz oben auf die Trefferlisten der Suchmaschinen. Und das kann einem schon die gröbsten Peinlichkeiten ersparen, weil kaum ein Surfer sich für mehr als die ersten vier bis fünf Links zu einer Person interessiert.”

Heisst dies im Klartext: Bloggen, um sich eine eigene virtuelle Identität aufzubauen, zu pflegen und weiter zu entwickeln?

[Artikel aus der Medienpraxis]

Generationen im Rhythmus des Poetry Slam

16. June 2007

Die dritte Ostschweizer Generationentagung ging gestern, am 15.6.2007, in St. Gallen über die Bühne. Rund 100 Interessierte nahmen daran teil. Auffällig war die Durchmischung des Publikums: die verschiedenen Generationen waren vertreten. Veranstaltet wurde der Event auch dieses Jahr von der FHS St. Gallen, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Seit dreieinhalb Jahren gibt es dort das Kompetenzzentrum Generationen, das inzwischen zahlreiche Projekte realisiert hat.

peterroth.jpg

Peter Roth: Musiker, Komponist und Chorleiter aus dem Toggenburg (Foto: Sara Bühlmann)

Vorurteile bieten Orientierung im Alltag und Vorurteile behindern gleichzeitig, weil sie zu starr sind und den sich rasch wandelnden gesellschaftlichen Verhältnissen nicht gerecht werden. Vorurteile verhindern (differenzierte) Urteile. So ein Fazit der Tagung.

In St. Gallen ging es an diesem Freitagnachmittag darum, Vorurteile, die zwischen den Generationen wirken, transparent zu machen und zu benennen. Nichts sollte geglättet oder relativiert werden. Wobei sich in den Workshops zeigte, wie schwierig es sein kann, Vorurteile öffentlich auszusprechen. In drei Workshops fanden “Vorurteilsbörsen” statt.

Nach der Eröffung durch Sebastian Wörwag, dem Rektor der FHS St. Gallen, führte Christian Reutlinger aus Sicht des Sozialraumexperten in die Thematik ein. Reutlinger ist Professor an der FHS St. Gallen und in der IFSA-Forschung engagiert. Der Toggenburger Musiker und Komponist Peter Roth und die Poetry-Slam-Aktivistin Lara Stoll boten mehr als ein Rahmenprogramm, wie der Moderator Reto Eugster betonte. Sie setzten künstlerische Akzente und boten an diesem Nachmittag Inspiration.

Kennzeichnend für die diesjährige Generationentagung ist ihre Vielfältigkeit. Die Generationen leben in der selben Welt, aber ihre Horizonte sind verschieden. So fasste es eine Teilnehmerin zusammen. Dem ist nichts beizufügen.

Ungünstigste Situation in St. Gallen

9. June 2007

Die SKOS - Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe - hat eine Studie beim Institut Interface in Luzern in Auftrag gegeben, um die Frage zu klären, inwieweit Erwerbsarbeit für der Höhe des frei verfügbaren Einkommens bedeutsam ist. Fazit:

“Das frei verfügbare Einkommen hängt in der Schweiz nicht nur vom Lohn, sondern auch vom Wohnort ab.”

Anhand von drei Falltypen wurde die Situation an den 26 Kantonshauptorten durchgespielt. Faktoren wie Steuern, Krippentarife, Alimentenbevorschussung usw. fielen dabei ins Gewicht.

Wer als alleinerziehende Frau in St. Gallen lebt, ist in der ungünstigsten Situation. Es müsste dieser Frau, immer gemäss SKOS, empfohlen werden, nach Sitten zu ziehen, dort bleibt ihr - mit dem selben Einkommen - ein wesentlich höherer finanzielle Spielraum. Der Unterschied zwischen den Wohnorten beträgt bis zu 18000 Franken.

Der Wirrwarr an Tarif- und Berechnungssystemen - Ausdruck der Schweizer Kleinräumigkeit - schafft Ungerechtigkeiten. Dies kann als Fazit der Studie festgehalten werden. Oder: Es kann sinnvoller sein, umzuziehen als mehr zu arbeiten. Eine bizarre Situation.

Zusammenfassung der Studie der SKOS (PDF)

Internet als Ausschlussrisiko

31. May 2007

Zwar trug die 1. Ostschweizer Medientagung den Titel “Mehr Internet - mehr Partizipation”. Doch immer wieder ging es am 30.5.2007 in Rorschach um die sozialen Ausschlussrisiken, die mit der Internet-Entwicklung verbunden sind. Die Tagung fand an der FHS St. Gallen statt, über 100 Personen nahmen daran teil. Veranstalter waren die FHS St. Gallen, die Pädagogische Hochschule Rorschach sowie die Namics AG.

selina.jpg

Selina Ingold, Medienwissenschaftlerin, beim Input der FHS St. Gallen

Deutlich zeigte sich an Rorschach, dass die Bedeutung des Internets im alltäglichen Lebensvollzug zunehmen wird. Bahntickets, die Interaktion mit Post und Bank, das Buchen von Reisen, das Planen in Gruppen und das Einkaufen: Viele Dienstleistungen sind bald nur noch über das Internet zu haben bzw. am günstigsten auf dem virtuellen Weg zu beziehen. Wer nicht über die nötigen Mittel und die Medienkompetenz verfügt, um sich in den Webwelten zu bewegen, wird im Alltagsvollzug zunehmend behindert sein.

Demgegenüber stehen die Hoffnung, das Internet in seiner “Mitmach-Qualität” sei in der Lage, gesellschaftliche Partizipationschancen zu unterstützten und zu verbessern. Es zeigte sich an der Tagung, dass teilweise auf vage Verheissungen Bezug genommen wird. Bürgerbeteiligung: Der Bamberger Soziologe Jan Schmidt warnte vor allzu hohen Erwartungen. Personen, die politisch bereits interessiert seien, würden die Möglichkeiten zur Politisierung in erster Linie nutzen. Neue Zielgruppen würden durch den politischen Arm der Weblog-Bewegung kaum angesprochen. Jürg Stuker, der CEO von Namics, kam zum Schluss, dass die sozialen und nicht die technischen Aspekte Hauptträger der Neuentwicklungen seien. Bereits heute würde das Internet in verschiedenen Lebensbereichen die Art und Weise verändern, wie Menschen miteinander umgingen.

An drei Workshops konnten einzelne Aspekte vertieft werden. Als Expertinnen und Experten waren Anja Ebersbach, Selina Ingold, Martin Hofmann, Reto Eugster, Rolf Deubelbeiss, Jürg Stuker, Jan Schmidt, Dani Fels und Markus Glaser dabei. Eine hochkarätige Runde haben die Veranstalter nach Rorschach gebracht. Das Internet verbindet. Diese gute Nachricht zum Schluss…

Café Terrasse in Wort, Ton und Bild

8. May 2007

Das Café Terrasse ist so schnell verschwunden, wie es auf dem Dach der Thurgauerstrasse 33 in Rorschach auftauchte. Verschiedene Berichte in Wort, Ton und Bild sorgen dafür, dass der vierte Streich nicht ebenso schnell in Vergessenheit gerät.

Qualität ist nur mit Beteiligung möglich

7. May 2007

Annegret Wigger: Am 4. Mai trafen sich an der FHS St.Gallen 160 Interessierte aus der ganzen Deutschschweiz zum Thema Kinderrechte in der ausserfamiliären Betreuung. Eingeladen hatte die Projektgruppe quality4children Schweiz. Ziel der Tagung war es, ein breites Netzwerk zur Umsetzung europäischer Qualitätsstandards zu initiieren.

Den ganzen Beitrag lesen »

Fata Morgana eines Cafés

3. May 2007

cafe-terrasse.jpgStudierende der FHS St. Gallen haben sich im Rahmen des Unterrichts mit dem Thema „Nachbarschaften“ beschäftigt. Inspiriert vom Hochhaus an der Thurgauerstrasse 33 entwickeln sie Ideen, wie Nachbarschaften gefördert werden könnten. Gestern wurden die Ideen im Hochhaus umgesetzt und vorgestellt. Als Mitstudierende habe ich mich entschlossen, das Café Terrasse zu besuchen. Den ganzen Beitrag lesen »

Nachbarschaftstreffen auf der Dachterrasse

29. April 2007

Variationen eines Themas
Nach „Eine Stadt verzaubern“ (2005), „Lob der Siesta“ und „Szenen einer Stadt“ (2006) folgt am 1. Mai 2007 der vierte Streich in der Reihe „Stadt als Bühne“: Im Hochhaus an der Thurgauerstrasse 33, das vor bald 40 Jahren an der Stelle des alten Badhofs erstand, unternehmen Mark Riklin und Selina Ingold in Zusammenarbeit mit Studierenden der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, den Versuch, den Faden zu den 54 Mietparteien aufzunehmen und im besten Fall neue Nachbarschaften zu initiieren.

Kaleidoskop unterschiedlichster Lebensentwürfe
Auf der Suche nach einer geeigneten Liegenschaft, wo sich Menschen unterschiedlichster Generationen, Kulturen und sozialen Schichten mischen, sind Mark Riklin und Selina Ingold anfangs Januar über den Hochhaus-Komplex an der Thurgauerstrasse 33 gestolpert: aufgrund der einmaligen Lage direkt am See, aufgrund der Geschichte als eines der ersten Hochhäuser in der Stadt Rorschach und nicht zuletzt aufgrund der Klingelschilder, die unterschiedlichste Lebensentwürfe erahnen lassen, die auf engstem Raum neben-, über- und unter einander wohnen. Den ganzen Beitrag lesen »

Nachbarschaft auf 14 Etagen

19. April 2007

hochhaus_weblog.jpgNach „Eine Stadt verzaubern“ (November 2005), „Lob der Siesta“ (Mai 2006) und „Szenen einer Stadt“ (November 2006) folgt am 1. Mai 2007 der vierte Streich in der Reihe „Stadt als Bühne“.
Im Hochhaus an der Thurgauerstrasse 33, das vor 40 Jahren an der Stelle des altes Badhofs erstand, unternehmen Selina Ingold und Mark Riklin in Zusammenarbeit mit Studierenden der FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit, den Versuch, den Faden zu den 54 Mietparteien mit narrativen Interviews aufzunehmen, an einem gemeinsamen Geschichtenteppich zu weben und im besten Fall neue Nachbarschaften zu initiieren. Am Dienstagmittag des 1. Mai 2007 sollen die Ergebnisse im Café Terrasse mit herrlichem Blick auf das Schwäbische Meer vorgestellt werden.

Weniger Armut im Erwerbsalter und Working Poor

2. April 2007

Die Armutsquote der 20- bis 59-Jährigen sowie die Working-Poor-Quote haben zwischen 2000 und 2005 tendenziell abgenommen. Dies teilt das Bundesamt für Statistik in einer Medienmitteilung mit. Die Armutsentwicklung folgt der Entwicklung der Konjunktur. Einige Bevölkerungsgruppen sind jedoch von der Armut überdurchschnittlich betroffen, insbesondere Alleinerziehende, kinderreiche Familien, unqualifizierte Erwerbstätige und Selbstständige.

Alterstagung mit viel Resonanz

23. March 2007

federer1.jpg

Medienpraxis.ch: Die 6. Rheintaler Alterstagung ist Geschichte. Auch die neueste Auflage der geschichtsträchtigen Veranstaltung war ein Erfolg. Rund 200 Interessierte trafen sich in Widnau, um teilzuhaben an einem abwechslungsreichen und gehaltvollen Programm zum Thema “Freiwillige versus Professionelle in der Altersarbeit”. (Foto: Jakob Federer in der Rolle des Tagungsmoderators)

Den ganzen Beitrag lesen »

SKOS-Weblog gestartet

8. March 2007

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe startet ein (zweisprachiges) Weblog-Projekt. Dies berichtet die Medienpraxis heute.

Super Nannys: Entmündigung und/oder Unterstützung

14. February 2007

Videogestütze Beratung – „Super Nanny“ und „Marte Meo“

“Über den Unterschied zwischen Entmündigung und Unterstützung im Erziehungsverhalten. Die „Doku-Soap“ genannte Sendung „Super Nanny“ bei RTL zieht seit Ende 2004 wöchentlich zur besten Sendezeit bis zu fünf Millionen ZuschauerInnen vor die Fernsehschirme. Verkauft wird die Sendung als „professionelle Unterstützung in Erziehungsfragen“. Wo immer Frau Saalfrank oder Frau Lydssan als „Super Nanny“ auftreten, werden ungezogene und tyrannische Kinder scheinbar erfolgreich diszipliniert, tritt wieder Ruhe und Ordnung in den Familienalltag ein. Die Sendung polarisiert. Während viele Fachleute skeptisch bis ablehnend reagieren, haben nicht wenige Eltern das Gefühl, hier endlich eine adäquate Unterstützung zu erleben.”

Peter Bünder, Professor in Köln, nimmt in einem Beitrag zum Phänomen Stellung (Download, RTF-Format)…

10. Ostschweizer FrauenVernetzungsWerkstatt

21. January 2007

Es ist wieder soweit. Die 10. Ostschweizer FrauenVernetzungsWerkstatt findet am 24. März 2007 in den Gebäuden der St.Galler Universität statt. Moderiert wird der Anlass, wie vergangenes Jahr, von der TV- und Radiomoderatorin Mona Vetsch. Geladene Persönlichkeiten sind unter anderen Doris Leuthard, Bundesrätin, Verena Kast, Psychologin und Buchautorin und Alice Schwarzer, Verlegerin und Autorin.

Anmeldeschluss ist der 17. März 2007. Die Kongressgebühren betragen 190.00 (Studentinnen, Erwerbslose, Alleinerziehende oder andere Frauen in finanziellen Engpässen erhalten eine Ermässigung nach Absprache)

Zum Programm
Zur Anmeldung

Vermögensverteilung in der Schweiz

18. December 2006

In diesen Tagen wurde die Schweizerische Vermögensstatistik veröffentlicht. 163′500 Millionäre zählt die Schweiz. Diese verfügen über rund zwei Drittel der Vermögen. Oder: 3.72 Prozent der Steuerpflichtigen versteuern mehr als die Hälfte der Vermögenssumme der Schweizer und Schweizerinnen. Rund 1.3 Millionen Steuerpflichtige hingegen besitzen überhaupt kein Vermögen. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2003.