“Warum Sozialtechnologie?” Das Sozialjournal veröffentlicht einen Text von Ernst-Wilhelm Luthe, der aktuelle Diskussionen um Verständnisse Sozialer Arbeit anstossen wird, auch in der Schweiz. Erschienen ist er bei NDV, Februar 2008.
Ernst-Wilhelm Luthe lehrt öffentliches Recht und Sozialrecht an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel. Er ist Direktor des Instituts für angewandte Rechts- und Sozialforschung. In seinem Beitrag “Warum Sozialtechnologie?”, der dem Sozialjournal im PDF-Format zur Verfügung steht, geht es um die Frage, “ob es für Helfer und ihre Organisationen von Vorteil sein kann, sich in ihren Selbstkonzepten sozialtechnologisch anstatt idealisierend im System der Inklusionshilfe zu verorten”. Weiter mit Luthe:
“Im Konzept der Sozialtechnologie steckt die List der Lehre von der Machbarkeit. Es ist eine Vorgehensweise, die sich selbst bestätigt, wenn nicht nur das Machbare, sondern auch das Nicht-Machbare als Lernerfahrung, also unter Machbarkeitsgesichtspunkten, gewürdigt wird.”
Der anregende Beitrag von Luthe ist eine Fortsetzung des im Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit vorgestellten Grundkonzepts von “Sozialtechnologie” (ArchsozArb 4/2003, S. 3–49). (Die Publikation erfolgt mit Genehmigung des Verlages).
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