Zum Inhalt springen


Sozialjournal - Soziale Fragen im Brennpunkt: Sozialarbeit Schweiz und Sozialpädagogik Schweiz


31. Mai 2008

Verwandtenunterstützung in der Sozialhilfe

Die SKOS, Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe, betreibt ein Weblog. Aktuell wird die Frage der Verwandtenunterstützung im Rahmen der Sozialhilfe angesprochen. Die Rechtssituation diesbezüglich ist relativ offen und die Praxis entsprechend variierend. Nun legt die SKOS in ihren Richtlinien gestützt auf Art. 328 ZGB die Einkommens- und Vermögenswerte fest, welche Basis für die Verwandtenunterstützung sein sollen. Ab welchem Einkommens- oder Vermögensbetrag sollen Verwandte unterstützen? Die SKOS bittet um Feedback…

24. Mai 2008

Starke, mutige Frauen und Mädchen

Die Anliegen junger Frauen und Mädchen sollen im öffentlichen Raum eine stärkere Rolle spielen. Das Jugendsekretariat St. Gallen startete eine Aktion, die noch bis November laufen wird. Mit Plakaten sollen Bilder von starken, mutigen Mädchen und Frauen in der Öffentlichkeit präsent werden. Am heutigen Samstag finden zudem Aktionen in der Innenstadt statt. Zur Projektseite

“Alkoholkonzept” in St. Gallen

Der St. Galler Stadtrat behandelte ein Postualt zum Thema Alkoholismus bei Kinder nund Jugendlichen und legte einen Bericht vor. Die Exekutive rückt dabei einiges zu recht, was medial verschoben wird: Alkoholismus als “Jugendproblem” darzustellen, verkürzt die Sachlage. Alkoholmissbrauch ist ein Thema, das verschiedene Altersgruppen auf unterschiedliche Art betrifft. Es kann zudem nicht nur von einem Akteur angegangen werden, zu komplex sind Entstehungszusammenhänge von Suchtentwicklungen. Insbesondere berührt das Rauschtrinken von Kindern und Jugendlichen die Eltern-Kind-Beziehungen eng. Die Elternverantwortung ist zentral, nicht nur in einem appellativen Sinne. Die Frage ist nahe liegend: Wie (und durch wen?) können Eltern gestärkt werden, sich den veränderten Anforderungen zu stellen? Im Weiteren steht die Durchsetzung der Jugendschutzbestimmungen im Vordergrund. In St. Gallen soll nun ein Alkoholkonzept entwickelt werden, und zwar durch eine interdisziplinär zusammen gesetzte Arbeitsgruppe. Die Regie wird die Stiftung Suchthilfe, deren Leiter Jürg Niggli ist, übernehmen.

8. Mai 2008

Sozialcharta: Berufsverband lanciert Diskussion

Anlässlich der Delegiertenversammlung des Berufsverbandes AvenirSocial findet die Veranstaltung “Die Bedeutung der Sozialcharta für die Soziale Arbeit” statt: 27.6.2008, 10 bis 12 Uhr, Zeughausgasse 9 in Bern. Der Berufsverband schreibt einleitend:

“Die Sozialcharta des Europarates ist das zentrale und wirkungsvollste Menschenrechtsinstrument für die Soziale Arbeit auf der europäischen Ebene. Zahlreiche Nationen haben den Vertrag des Europarates, der die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte beinhaltet, bereits ratifiziert. Die Schweiz bildet hier eine Ausnahme. Bis heute hat sie die Sozialcharta nicht ratifiziert! AvenirSocial lanciert die Diskussion der Ratifizierung der Sozialcharta des Europarates durch die Schweiz neu…”

Quelle: AvenirSocial, alle Angaben ohne Gewähr

4. Mai 2008

Leben in der S5-Stadt

Das Kommunalentwicklungsprojekt Stand der Dinge - Leben in der S5-Stadt widmet sich dem Lebensraum im Einzugsbereich der S5-Schnellbahnlinie von Zürich-Stadelhofen nach Pfäffikon SZ (www.s5-stadt.ch). Rund 300′000 Einwohnerinnen und Einwohner wohnen in diesem Gebiet.

In 13 aufeinander abgestimmten wissenschaftlichen Projekten wird der gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Wandel in diesem Raum untersucht. Beteiligt sind nebst der ETH Zürich, der Universität Zürich, der HSA Rapperswil (Teilprojektleiter Joachim Schöffel) u. a. auch das sozialwissenschaftliche Institut der FHS St.Gallen, das IFSA.

Seitens des IFSA ist Christian Reutlinger federführend. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen einer sozialraumorientierten Sozialen Arbeit und engagiert sich für das Kompetenzzentrum Sozialraum. Seine 2006 erschienene Habilitationsschrift widmete er dem Thema: Raum, Soziale Entwicklung und Ermöglichung. Eine Diskursperspektive für die Sozialpädagogik.

2. Mai 2008

Sozialjournal: Bewährtes und Neues

Reto Eugster, Herausgeber des Sozialjournals

Das Sozialjournal ist, nach einer knapp einjährigen Pause, wieder online. Was wie früher gilt: Das Sozialjournal ist ein Weblog, das sich mit kurzen, aktuellen Beiträgen zu Fachthemen der Sozialen Arbeit äussert. Wie bisher sind verschiedene Blogger für das Sozialjournal tätig. Um die Kontinuität zu sichern, habe ich die Herausgeberrolle übernommen. Diese Aufgabe hatte ich bereits zu Sonews-Zeiten inne. Meines Erachtens mangelte es dem früheren Sozialjournal genau daran: an der Ermöglichung einer kontinuierlichen Entwicklung.

Was neu ist: Das Sozialjournal konzentriert sich stärker als bisher auf die Ostschweiz sowie die Euregio Bodensee. Neu ist auch das Design, welches von Vlad-Design erstellt und von uns angepasst wurde. Das Sozialjournal basiert auf der neuesten Wordpress-Version.

Kommentare: Zurzeit werden Kommentare von der Redaktion geprüft, bevor sie sichtbar werden.

Vielen Dank allen, die erneut dabei sind. Und es freut mich, dass sich neue Schreiberlinge bei uns als Blogger versuchen.

Schuldenprobleme: Toolbox im Netz

In sieben Schritten aus den Schulden: Schuldenberatung.ch und Caritas Thurgau bieten via Internet erstes Know how für den Umgang mit schwierigen Finanzlagen. Sie haben unter der Projektleitung von Markus Hoby eine Toolbox erstellt. Vermutlich ist die Anwendung der Toolbox ein erster Schritt auf dem Weg, sich professionelle Hilfe zu suchen.