30. April 2008
Das Fachhochblog, Journal der Studierenden der FHS St.Gallen, interviewte die Gemeinwesenarbeiterin Esther Diethelm. Die engagierte Fachfrau spricht über das, was sie an der Gemeinwesenarbeit fasziniert sowie über ihren Weg in eine sozialraumorientierte Sozialarbeit. Das Gespräch führte die Studentin Martina Götsch, Mitinitiantin des Fachhochblogs. Es ist als Podcast (MP3) verfügbar…
Der Kanton St. Gallen und die Gemeindevertretungen informieren in einem Bulletin über den Stand des “Projektes Sozialberatung”. Beim zuletzt gestarteten Projekt handelt es sich um die Entwicklung eines Case-Management-Konzeptes. Ein solches wurde von der Movis AG, Raphael Laubser, der FHS St. Gallen, Reto Eugster, sowie von Gekom GmbH, Urs Mühle, gemeinsam erarbeitet. Die Projektleitung hatte der Betriebswirtschafler und Movis-CEO Raphel Laubscher inne. Von der Projektgruppe wird bei der Einführung des Case Managements ein dreistufiges Vorgehen vorgeschlagen. Der Standardisierung des Intakes (Aufnahmeverfahren) kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Weiter beim Bulletin (PDF)…
Der Internet-Fachservice sozialarbeit.ch verweist aktuell auf einen Text von Ernst-Wilhelm Luthe, der bereits 2003 erschienen ist. Titel: Sozialtechnologie. Der 53 Seiten starke Beitrag ist im PDF-Format zum Download bereit. Erschienen ist er im Archiv für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit, Nr. 4.
Avenirsocial, der Verband für “Professionelle Soziale Arbeit Schweiz”, lanciert gegenwärtig die Initiative “Mitglieder werben Mitglieder”. Erste Erfolge sind nach Angaben des Verbandes bereits sichbar. Kontakt: info@avenirsocial.ch.
Die Artikel des Sozialjournals, die von 2003 bis März 2008 erschienen sind, bleiben über unser Archiv weiterhin verfügbar: www.sozialjournal.ch/archiv.
26. April 2008
Reto Eugster ist gemeinsam mit Ueli Hagger Leiter des Masterstudiums Sozialinformatik (und Herausgeber des Sozialjournals). Ihn interessieren Fragen der Risiko- und Technikakzeptanz. In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich mit der Bedeutung konkreter Nutzungssettings im Hinblick auf Technikskepsis und Technikakzeptanz. Der Begriff des Nutzungssettings bezeichnet die soziale Situation, in der “Technik” zur Anwendung kommt. Im “Autonom”, der “offiziellen Zeitschrift des Seniorenverbandes Nordwestschweiz“, geht er auf Fragen ein. Kann von einem digitalen Generationengraben die Rede sein?
Reto Eugster: “Die Tramfahrkarte gibt es via Handy, der Bankschalter ist auf das Format eines Automaten geschrumpft, wer digital und günstig fotografieren will, muss über PC-Kenntnisse verfügen, um die Bilder zu verarbeiten, wer über kein E-Mail verfügt, wird für sein Kontaktverhalten finanziell bestraft usw. Dies führt natürlich zur Ausgrenzung vor allem der Hochaltrigen, die nach wie vor im Internet unterrepräsentiert sind.”
Zum vollständigen Interview (PDF)…
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